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Diese Woche freuen wir uns über das Gespräch mit Pietro Bascio, Präsident und Trainer beim FC Mutschellen aus der 2. Schweizer Regionalliga.Im Interview erzählt uns Pietro, warum gegenseitige Empathie zwischen Trainer und Spielern im Amateurfussball unverzichtbar ist und wie er coachbetter nutzt, um das Ziels des FC Mutschellen zu erreichen, der moderneste und digitalisierteste Club der Region zu werden.

Wie lautet deine Spielphilosophie?

Bascio: Im Amateurbereich ist es ganz wichtig, dass man in der Lage ist, aus dem vorgegebenen Kader das Maximum herauszuholen und seine Spielphilosophie dem entsprechend anzupassen. Gleichzeitig ist es wichtig, Einflussfaktoren, wie z.B. den beruflichen Alltag der Spieler mit einzubeziehen und sich auf die Stärken der Spieler zu konzentrieren. Am liebsten spiele ich ein 4-5-1 mit sehr offensiven Flügelspielern.

CB: Warum nutzt du coachbetter?

Bascio: Wir als FC Mutschellen haben die Ambition, der moderneste und digitalisierteste Club in der Region zu werden. Wir wollen uns als Benchmark etablieren und so die besten Coaches für uns gewinnen, indem wir ihnen die besten Möglichkeiten bieten sich selbst und die Teams zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns für coachbetter entschieden. Besonders das schnelle Anpassend und die Flexibilität der Plattform hat uns überzeugt.Wir nutzen coachbetter vor allem um die Entwicklung unserer Spieler zu beobachten. Unsere Trainer tauschen sich an hand der gesammelten Daten über Spieler aus und nutzen coachbetter auch als Motivationstool bei den Gesprächen mit unseren Spielern.

CB: Welche ist deine Lieblingsübung in coachbetter?

Bascio: Für mich ist ganz wichtig, dass bei jeder Übung der Ball dabei ist, schon beim Warmmachen. Während des Trainings lege ich dann sehr viel Wert auf das Flügelspiel und versuche diese Übungen regelmässig einzubauen.

CB: Als Trainer oder Trainerin, welchen Spieler oder Spielerin würdest du gerne trainieren bzw. hättest du gerne trainiert?

Bascio: Franz Beckenbauer! Seine Art und Weise Fussball zu spielen gibt es heute nur noch selten. Als klassischer Libero mit einzigartigem Talent in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, konnte er wie kaum ein anderer ein Spiel aus der Defensive lesen. Die herausragenden Verteidiger von heute, wie z.B. Ramos und van Dijk, sind ganz andere Spielertypen.

CB: Welcher Trainer oder welche Trainerin inspiriert dich?

Bascio: Der Name, der mir zuerst einfällt, ist Ottmar Hitzfeld. Sein technisches Wissen und Können hat er bei Borussia Dortmund und der Schweizer Nationalmannschaft erfolgreich unter Beweis gestellt. Bei beiden Teams hat er aus limitierten Möglichkeiten Spitzenmannschaften geformt. Beim FC Bayern war es dann vielleicht einfacher, aber hier konnte er mit seinen menschlichen und empathischen Fähigkeiten glänzen; für mich ein perfektes Gesamtpaket.

CB: Welchen Moment während Deiner Trainerlaufbahn wirst du nie vergessen?

Bascio: Aufstiege oder Rettungen in letzter Minute – von beidem habe ich in meiner langen Karriere schon viele erlebt und diese Momente sind immer wieder sehr besonders. Müsste ich mich festlegen, würde ich sagen Rettungen in letzter Sekunde sind sogar noch wertvoller für die Motivation in der Folgesaison.

CB: Was würdest du Dir für die Zukunft des Fussballs wünschen?

Bascio: Leider verliert der moderne Fussball meiner Meinung nach langsam die Verbindung zu seiner Basis, das beste Beispiel war die Initiative zur European Super League. Die Verbände müssen sich wieder ihrer Wurzeln bewusst werden. Fussball ist ein Sport, der weltweit, leidenschaftlich ausgeführt wird und das Solidaritätsprinzip is ein ganz wichtiger Bestandteil.

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