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Diese Woche freuen wir uns sehr, den Cheftrainer der Nigeria U20 Frauen-Nationalmannschaft unserer Community vorzustellen.Christopher Danjuma Musa widmet seine Trainerkarriere der Entwicklung des Frauenfussballs und feierte wichtige Meilensteine ​​für sein Land, indem er 2017 bei der U20-Weltmeisterschaft im Achtelfinale 2017 gegen Spanien spielte und 2019 den All African Cup gewann. Im Interview erzählt er uns über von Herausforderungen beim Trainieren einer Nationalmannschaft und darüber, wie Technologie und insbesondere coachbetter ihm helfen, Distanz zu überwinden.

CB: Wie bist du zum Fussball gekommen und schliesslich zum Trainer geworden?

Musa: Ich liebe Fussball, seit ich ein kleines Kind bin. Ich habe 1985 angefangen für meine Universitätsmannschaft zu spielen.Nachdem ich viele Jahre professionell gespielt und zwischen 1991 und 2001 die längste Zeit bei Plateau United verbracht hatte, kamen mehrere Trainer auf mich zu und sahen Potenzial in mir und ermutigten mich, Fussballtrainer zu werden.Danach habe ich angefangen, Frauenmannschaften zu coachen, und inzwischen besitze ich die nationale und CAF (Afrikanischer Fussballverband) Trainer-Lizenz.

CB: Warum hast du dich für Frauenfussball entschieden?

Musa: Meine erste Gelegenheit bekam ich 2002, die Frauenmannschaft in Tin City zu trainieren.Obwohl ich 2013 als technischer Berater in den Männerfussball wechselte, wurde mir schnell klar, dass meine wahre Leidenschaft das Frauen-Coaching ist und insbesondere das grosse Potenzial, Teil der Entwicklung vom Frauenfussball zu sein – das ist, was ich liebe.In diesem Bereich kann ich meine Fähigkeiten einsetzen und meine Spielerinnen mit Geduld ermutigen und ihnen Hoffnung und Glauben an sich selbst geben.

Wie lautet deine Spielphilosophie?

Musa: Ballbesitz ist für mich der Schlüssel. Wenn wir den Ball haben, können wir das Spiel viel mehr geniessen und haben die Gelegenheit zu agieren. Agieren ist für mich immer einfacher als reagieren.Um während des Spiels flexibel zu bleiben und auch weil mein Team über grossartige Fähigkeiten verfügt, sind meine Spielerinnen mit vielen Formationen vertraut, aber ich beginne normalerweise mit einer 4-1-4-1-Formation.

CB: Warum nutzt du coachbetter?

Musa: Die grösste Herausforderung als Nationaltrainer ist für mich die Distanz zu meinen Spielerinnen.Coachbetter hat mir geholfen, mich an die Digitalisierung im Fussball zu gewöhnen. Ich kann meinen Spielerinnen schon während der teilweise langen Anreisen Trainingspläne und Analysen zusenden, sodass unsere Meetings gut vorbereitet und effizient ablaufen.Zusätzlich hat mir coachbetter geholfen, so viel mehr Wissen und Einsichten in meine Arbeit zu gewinnen. Darüber hinaus habe ich dank des leicht verständlichen Videoanalysetools begonnen, mich mehr mit der professionellen Analyse zu beschäftigen.Der Umgang ist sehr einfach und nutzerfreundlich und bietet einen Mehrwert für mein Coaching, den es zuvor noch nicht gab.

CB: Welche ist deine Lieblingsübung in coachbetter?

Musa: Generell schätze ich bei coachbetter am meisten die Trainingsplanung, das erleichtert mir den Alltag extrem. Um meiner Philosophie zu entsprechen, nutze ich besonders häufig ich die Pass- und Flügelspielübungen, die coachbetter anbietet.

CB: Als Trainer oder Trainerin, welchen Spieler oder Spielerin würdest du gerne trainieren bzw. hättest du gerne trainiert?

Musa: Mein Traum ist es, Nigerias Frauen-A-Nationalmannschaft, die Superfalken, zu trainieren. Für mich würde dies den Kreis schliessen. Ich kenne die meisten Spielerinnen seit ihrer Jugend und während ihrer Zeit in der U17 und U20 und ich freue mich wahnsinnig, dass sie sich so erstaunlich entwickeln. Dies wäre eine ganz besondere Erfüllung.Embed from Getty Images

CB: Welcher Trainer oder welche Trainerin inspiriert dich?

Musa: Pep Guardiola. Ich mag seine Spielphilosophie. Er definiert Fussball für sich selbst und versucht immer etwas Neues, noch nie da gewesenes zu erfinden. Gleichzeitig ist er taktisch sehr flexibel und passt sich je nach Situation seinen Gegnern an.Eines Tages würde es mich glücklich machen, wenn die Leute sagen “das ist Christophers Formation, er hat sie erfunden”, genauso wie es die Leute heute über Pep sagen.Embed from Getty Images

CB: Was würdest du Dir für die Zukunft des Fussballs wünschen?

Musa: Mein größter Wunsch ist es, dass Frauenfussball genauso viel Aufmerksamkeit erhält wie Männerfussball. Die Frauen haben es wirklich verdient, weil sie eine hervorragende Qualität im Spiel haben und durch mehr Aufmerksamkeit auch mehr Frauen ermutigt werden, diesen schönen Sport zu betreiben.

CB: Welchen Moment während Deiner Trainerlaufbahn wirst du nie vergessen?

Musa: Den Sieg bei den All African Games 2019 in Marokko. Das war unbeschreiblich.

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